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Kapazitäten für integrierte humanitäre Minenräumung and Beseitigung der Kampfmittelrückstände

Schätzungen zufolge wurden während des Vietnam-Krieges mehr als 2 Millionen Tonnen Kampfmittel und 270 Millionen Streubomben abgeworfen. Mehr als 80 Millionen Streubomben sind wahrscheinlich nicht explodiert und gefährden nun weite Gebiete des Landes. Alle 17 Provinzen in Laos leiden unter dieser Verseuchung durch Blindgänger, rund 25 Prozent aller Dörfer sind davon betroffen. Seit Ende des Krieges sind 29.506 Personen getötet und 21.019 durch explodierende Kampfmittelrückstände verletzt worden.

 

Einer Einschätzung der Dorfbürgermeister des Khamkeut District im Jahr 2010 zufolge sind mehr als 2.000 ha Land in 32 der 68 Dörfer dieses Gebietes besonders stark von Blindgängern betroffen und benötigen dringend Hilfe zur Nahrungsmittelsicherheit, Armutsbekämpfung und sozio-ökonomischer Entwicklung. Das Deutsche Auswärtige Amt (GFFO) hat in Partnerschaft mit APOPO Mittel zur Verfügung gestellt, um die humanitäre Minenräumung zu organisieren. Es unterstützt in der Provinz Bolikhamxay im Khamkeut District Projekte, die örtliche Kapazitäten befähigen sollen, die Minenräumaktionen in ihre nationale Verantwortung zu übernehmen. APOPO arbeitet auch mit dem Ministry of Foreign Affairs und verschiedenen Autoritäten auf Distrikt- und Provinzebene zusammen.

Die Behörde NRA (National Regulatory Authority for UXO Mine Action Sector) ist derzeit zentral für Übersicht und Koordinierung von Minensuchaktionen zuständig, möchte aber gerne ihre Verantwortlichkeit dezentralisieren und das regionale Leistungsvermögen fördern. Das Langzeitziel des APOPO Laos Projektes ist es, in der zentralen Region von Laos ein eigenes regionales Minenaktionszentrum (Regional Mine Action Centre) unter der Aufsicht der NRA und der Provinzautoritäten zu etablieren. Konkret würde dies die Einrichtung und den Kapazitätsaufbau von je einer Einheit Informationsmanagement (Information Management Unit) und Qualitätsmanagement (Quality Management Unit) bedeuten. Dieses regionale Minenaktionszentrum soll Prioritäten für die Arbeit der Minenräumaktionen in den Provinzen Bolikhamxay, Khammouane und Xieng Khouang festlegen und diese dann planen, koordinieren und beaufsichtigen.