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Forschung und Entwicklung im Kampf gegen TBC

APOPOs TBC-Forschungslabor in Morogoro, Tansania, wurde 2005 eingerichtet. Dieses herausragende Labor – das erste jemals, in dem Ratten für die Diagnose menschlicher Krankheiten eingesetzt wurden – hat solide empirische Grundlagen erarbeitet und weltweit Anerkennung für seine Errungenschaften bekommen. Internationale Organisationen wie die Weltbank, die UBS Optimus Foundation und das National Institute of Health gehören zu den Unterstützern des Forschungsprogramms. Wichtig ist: Je mehr technische Beweise es für den wirksamen Einsatz von Ratten bei der TBC-Erkennung gibt, desto höher wird der Wirkungsgrad von APOPOs Arbeit.

Das TBC-Labor hat vor allem drei Funktionen: erstens, zusammen mit unseren Partnern die Arbeit der Ratten empirisch auszuwerten; zweitens, auf der Basis dieser Erkenntnisse die internen Ressourcen besser einzusetzen; und drittens, TBC-Ratten zu trainieren und einheimische und internationale Mitarbeiter, Studenten und Forscher auszubilden.

Zum Labor gehören eine voll funktionsfähige Einrichtung zur Untersuchung von Speichelproben mit einem Sicherheitsschrank, Hochdrucksterilisator, Zentrifuge, Multikanal-Infrarotmikroskopen und Sicherheitsausrüstung. Das Labor verfügt außerdem über vier Ratten-Trainingsräume: einer für die ersten Trainingseinheiten, einer für Forschungszwecke, und zwei, die abwechselnd für Forschung und Anwendung genutzt werden. Im Labor werden derzeit rund 800 Proben pro Woche verarbeitet, die in den TBC-Kliniken in Dar es Salaam eingesammelt werden, um von Ratten in einer Zweituntersuchung kontrolliert zu werden.

Das langfristige Ziel des TBC-Forschungslabor ist es, mit den Ratten ein kostengünstiges und hochwirksames Programm zu bestätigen, das eigenständig auch in anderen stark von TBC betroffenen Ländern angewendet werden kann. APOPOs Strategie – wenn die Ergebnisse ausreichend positiv sind – ist es, die Ratten fest in die internationale Bekämpfung der Tuberkulose einzubinden. Dazu gehören vier Faktoren: 1) großangelegter Nachweis der Wirksamkeit, 2) technische Weiterentwicklung der Evidenzbasis, 3) Nachweis der Kosteneffizienz und der gesellschaftlichen Auswirkungen, 4) Kompetenzentwicklung lokaler Gemeinschaften.

Das TBC-Labor, was das Erreichen der ersten beiden Faktoren betrifft, hat große Schritte hinter sich: Dazu gehört eine Machbarkeitsstudie und eine große Auswertung, in der die Arbeit mit Ratten mit der Diagnose am Mikroskop und Kulturen mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) verglichen wurden. Mehr über die Pilotstudie erfahren Sie hier und über die Vergleichsstudie hier. Noch mehr Informationen finden Sie im Verzeichnis unserer wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

In den nächsten drei bis fünf Jahren wird APOPO noch mehr Studien zum Abschluss bringen, um die Effizienz und Wirksamkeit der Ratten weiter zu belegen; eine Gruppe von Studenten wird begutachten, wie und in welchen Gesellschaften die Ratten eingesetzt werden können, während eine zweite Gruppe intern und extern die Kosteneffizienz und die gesellschaftlichen Auswirkungen bewerten wird.

Ein wichtiger Test, der für das kommende Jahr geplant ist, betrifft den Einsatz der Ratten bei der Erstdiagnose. Dabei wird eine Gruppe von Ratten Speichelproben analysieren, die zuvor noch nicht untersucht wurden; bei einer positiven Diagnose werden die Proben dann zur Kontrolle zum Beispiel unter dem Mikroskop oder mit dem Cepheid GeneXpert (also eine automatischen PCR) untersucht. Für die Erstdiagnose könnten Ratten in Haftanstalten, Flüchtlingslagern oder Gebieten, wo es nur eine unzureichende Gesundheitsversorgung gibt, eingesetzt werden – um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

APOPOs Mitarbeiter, das Management und die kleinen Heldenratten freuen sich darauf, das Potenzial dieser einfachen und doch lebensrettenden Methode weiter zu erforschen.

Janet, ehemalige TBC-Patientin

Janet, ehemalige TBC-Patientin

„Ich war so froh, als ich endlich wusste, welche Krankheit ich habe und dass es dafür Heilungschancen gibt. Ich kann mich wieder um mein Haus kümmern. Mit meiner Gesundheit kam auch meine Unabhängigkeit zurück. Ich kann arbeiten und in meinem Umfeld helfen. Ich möchte, dass auch andere, so wie ich, von APOPO erfahren und Hilfe bekommen.

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Pushpin

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