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AUS HAUSTIEREN WERDEN HELDEN – UNSERE GESCHICHTE

Barts Liebe zu Afrika entwickelte sich während seiner Reisen als Student. Nachdem er seinen Job als Produktdesigner in Belgien an den Nagel gehängt hatte, fing er an, sich mit dem drängenden Problem der Landminen in den Ländern südlich der Sahara zu befassen. Der Kontinent ist die am meisten von Landminen betroffene Region der Welt; diese Relikte des Krieges sind nicht nur eine humanitäre Herausforderung, sondern bilden auch eine starke strukturelle Barriere für jede Entwicklung. Wo Landminen liegen, müssen ganze Dörfer umgesiedelt werden und fruchtbares Land kann nicht bewirtschaftet werden. Dazu kommt, dass diese verwundbaren Gemeinden von importiertem Fachwissen abhängig bleiben, um die komplexen Probleme von Landminensuche und -räumung in verdächtigen Gebieten anzugehen. Nach einer intensiven Analyse kam Bart Weetjens zu dem Schluss, dass die herkömmlichen Methoden zur Landminenräumung gefährlich, kostspielig und zeitaufwändig waren – und signifikant verbessert werden konnten.

Die Inspiration

Während er sich mit diesem Thema beschäftigte, fiel Bart ein Artikel in die Hände, in dem es um die Fähigkeit von Wüstenrennmäusen ging, im Labor Sprengstoff zu erschnüffeln. Der Artikel stammte aus der 70er Jahren, aber er fügte Barts Recherchen einen neuen Aspekt hinzu. Er ging das globale Landminenproblem aus der Perspektive von Selbstversorgungs-Bauern an, die nur über begrenzte Mittel verfügen. Ratten waren billig, effizient und vor Ort verfügbar. Bart begann, mit Ratten zu experimentieren, um eine innovative Geruchstechnologie für das Aufspüren von Landminen zu nutzen und anzuwenden. Die Belgische Generaldirektion für Internationale Zusammenarbeit (DGIS) leistete 1997 die erste Finanzhilfe zur Entwicklung des Konzepts. APOPO e.V. wurde nach belgischem Recht als gemeinnütziger Verein gegründet und begann Anfang 1998 mit ersten Forschungen.

Die Lösung

Im Jahr 2000 verlegten Bart und sein Team die Forschungseinrichtung nach Morogoro, Tansania, wo die Organisation eine Partnerschaft mit der Sokoine University of Agriculture (SUA) einging, die das Trainings- und Forschungsgelände von APOPO beherbergt. APOPO legte ein 24 Hektar großes Test-Minenfeld an und begann, Ratten darauf abzurichten, TNT in entschärften Landminen zu erschnüffeln. Drei Jahre später, als die ersten Minenspürratten unter Echtbedingungen in Mosambik getestet wurden, gewann APOPO den globalen Preis des „Entwicklungs-Marktplatzes” der Weltbank (World Bank Development Marketplace Global Competition), der für die Startfinanzierung des Forschungsprogramms der Tuberkuloseerkennung sorgte. APOPOs überaus erfolgreiche TBC-Abteilung ist ein wichtiger Schritt, den Millionen TBC-Erkrankten zu helfen, die bislang nicht diagnostiziert wurden und in Afrika und überall auf der Welt vom Tod bedroht sind.

Mit Hilfe dieser effektiven Kombination aus Vision, Innovation und Technologie können diese Nagetiere, die wir HeroRATS nennen, uns helfen, die drängendsten humanitären Herausforderungen auf eine schnelle, kostengünstige und akkurate Art und Weise zu lösen.

Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Astrid von Belgien

Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Astrid von Belgien

Von APOPOs HeroRats zu hören, ist eine Sache. Ihre Arbeit aber tatsächlich zu erleben, war erstaunlich. Während meines Besuchs in Tansania und Mosambik habe ich sehr viel mehr über die Ratten erfahren, und zwar dank der Menschen, die jeden Tag eng mit ihnen zusammenarbeiten.

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Pushpin

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Hier finden Sie viele Möglichkeiten, wie Sie APOPO und die HeroRATS in ihrer Arbeit unterstützen können. So helfen Sie den Menschen, die von Landminen und Tuberkulose betroffen sind.

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